Mattgesetzt #11
Zum 01. April: Lennart Bergmann bittet Jugendfunktionäre und Jugendliche der HSJ zum Gespräch über die neue Jugenddefinition der DSJ
Da Fabian Czappa, Chefredakteur der Mattgesetzt-Reihe und selbst ehrenamtlicher Funktionär der Hessischen Schachjugend, dessen große Taten seinem noch viel größeren Namen vorauseilen, verhindert war, wurde ich – Öffentlichkeitsgaukler der HSJ – damit beauftragt, investigativ über die neue Jugenddefinition der Deutschen Schachjugend zu berichten.
In unserer Gesellschaft zeigt sich ein klarer Trend: Die Jugend soll immer schneller erwachsen werden. Die Teilnahme an der Europawahl ist inzwischen bereits ab 16 möglich, und auch auf Landesebene wird zunehmend über eine weitere Absenkung des Wahlalters diskutiert. Jugendlichen wird immer mehr zugetraut – vielleicht sogar zu viel.
Dabei ist die Jugend doch eigentlich die Lebensphase, in der Schutz, Orientierung und Entwicklung im Vordergrund stehen sollten. Wer schon einmal ein „Pubertier“ erlebt hat, weiß, wie intensiv und prägend diese Zeit sein kann. In dieser Phase zur vollständigen Emanzipation gedrängt zu werden, kann mitunter genau das Gegenteil bewirken.
Genau hier setzt auch die Deutsche Schachjugend (DSJ) an und definiert Jugendliche im Rahmen ihrer Hauptversammlungen inzwischen bis zur Altersklasse U23.
Doch wenn wir diesen Gedanken konsequent weiterdenken – warum endet diese Logik ausgerechnet an dieser Stelle?
Warum arbeiten wir im Turnierbetrieb weiterhin mit klassischen Einteilungen wie U10, U12 oder U14?
Wäre es nicht an der Zeit, auch hier einen Schritt weiterzugehen?
Meine Berichterstattung führte mich aus diesem Grund an die Quelle des hessischen Jugendschachs: dem Zentrale Lager. Hier möchte ich mit Funktionären der HSJ, Jugendlichen sowie Vereinstrainern sprechen, um der Kontroverse um eine mögliche Neudefinition der Altersklassen — etwa in U11, U13, U15 bis hin zu U23 — auf den Grund zu gehen.
Seid gespannt.
Lennart Bergmann: Guten Tag, Florin, du bist nun seit über 10 Jahren aktiv im Jugendschach und spielst dieses Jahr die Königsklasse des ZL’s: die U18. Jetzt habe ich aber genug von dir erzählt, wie würdest du dich in einem einzigen Wort beschreiben?
Florin Werner: Kurios.
Lennart: Wie bewertest du die geplante Ausweitung der Jugendklasse bis U23?
Florin: Ich finde die Idee super. Dieses Jahr wäre eigentlich mein letztes Jahr Jugendschach, durch die Erweiterung könnte ich nun aber länger Jugendschach spielen. Da gibt's mehr Turniere, ich kann mehr Zeit mit meinen Freunden verbringen und muss nicht nur mit „alten Rentnern“ zusammen spielen.
Lennart: Könnte man dann auch perspektivisch über eine U25 oder U27 nachdenken?
Florin: Bis zur U25 könnte ich mir ganz gut vorstellen. Die Open-Turniere der DSJ arbeiten schon mit der Altersklasse U25. Bis dahin gilt man meiner Meinung nach noch als guter junger Bursche.
Lennart: Das trifft sich ganz gut mit meiner nächsten Frage. Wie du bereits erwähnt hast, sind die Open-Turniere der Deutschen-Jugeneinzelmeisterschaft bereits auf U25 erweitert. Hier trifft bereit die Jugend bzw. die die es noch seinen wollen aufeinander. Wie nimmst du die Stimmung wahr? Funktionieren Jugendturniere bis U25 überhaupt?
Florin: Ich finde, dass es äußerst gut funktioniert. Ich habe selber oft mitgespielt und die Stimmung ist unglaublich. Unterschiede zwischen 16- und 24-Jährigen gibt es kaum. Die verstehen sich alle blendend.
Lennart: Gab es Probleme mit Schlafgehzeiten oder unterschiedlicher Reife?
Florin: Das kann man so allgemein leider nicht sagen: Es ist Verbandssachen. Allgemein gelten aber die Altersschlafgehzeiten, die auch eingehalten werden. Ein Turnier zwischen U8 und U25 ist so also kein Problem.
Lennart: Ich sehe, dass du der Änderung positiv gestimmt bist. Würdest du sagen, dass das Ziel dieser Reform ist, mehr Jugendliche zu fördern oder weniger Erwachsene zu verlieren?
Florin: Ich würde sagen, beides. Durch die Erweiterung haben immer mehr Leute weiter Schach zu spielen. Es gibt mehr Turniere und man kann mehr als nur Liga spielen. Dadurch, dass man jetzt aber länger mit Freunden spielen kann, hat man mehr Lust, weiterzuspielen. Das Gehirn entwickelt sich bis man 25 ist weiter, bis dahin lohnt sich eine Förderung.
Lennart: Abschließend möchte ich dich fragen: Ab wann ist man deiner Meinung nach im Schach erwachsen?
Florin: Wenn man C4 spielt.
Lennart Bergmann: Hallo Friedi, kannst du dich und dein Ehrenamt ganz kurz vorstellen?
Friederike Tampe: Ich bin erste Vorsitzende der Hessischen Schachjugend und gerade hier als Schiedsrichterin beim ZL.
Lennart: Wie bewertest du die geplante Ausweitung der Jugendklasse bis U23? Siehst du darin eher Chancen oder Risiken für die Nachwuchsförderung?
Friedi: Ich glaube, dann kommt es letztendlich ganz darauf an, wie das Ganze ausgestaltet wird. Grundsätzlich kann ich sagen: Die U23 in unser ZL integrieren, kann ich mir nicht vorstellen. Erwachsenen irgendetwas sagen zu wollen und ihnen Regel vorzusetzen, ist ziemlich schwierig. Bei U18 funktioniert das noch ganz gut mit dem Alkoholverbot und den Bettgehzeiten, bei der U23 stell ich mir das schwierig vor. Als getrenntes Turnier jedoch: Warum nicht? Alle, die Schach spielen wollen, sollen auch Schach spielen können — auch im Jugendbereich.
Lennart: Das trifft sich doch perfekt. Du engagierst dich sehr stark für Kinderschutz, warst bei der DEM Delegationsleiterin Hessens. Daher wollte ich dich fragen, inwiefern man das Kinderschutzkonzept überdenken müsste, wenn nun auch 23-Jährige laut DSJ als Jugendliche gelten?
Friedi: Das ist überhaupt kein Problem. Das Jugendschutzkonzept beinhaltet auch schon Regelungen, wie ich in einem Konflikt zwischen Jugendlichen umzugehen habe. Es gibt unterschiedliche Regeln für unterschiedliche Altersklassen. Diese könnte man einfach erweitern bzw. nach dem bereits vorhandenen Konzept arbeiten.
Lennart: Siehst du darin auch eine Chance, mehr Jugendliche für das Ehrenamt zu gewinnen? Durch längere Teilnahme könnte man vielleicht eine bessere Anbindung erreichen?
Friedi: Ich glaube, dass die, die sich engagieren wollen, das auch parallel zum Schach schaffen. Unsere Jugendsprecher und auch du haben schon bei uns angefangen, als sie noch beim ZL mitgespielt haben. Daher sehe ich erstmal schon keine großen Risiken. Als Chance sehe ich, dass sie uns länger erhalten bleiben. Als Erwachsener fallen viele Möglichkeiten zu spielen, weg, weil man nicht mehr in den klassischen Jugendbereich fällt und sogar viele vom Schach wegkommen durch keine lukrativen Turniere.
Lennart: Da sprichst du ja auch nicht nur aus der ehrenamtlichen Sicht. Du bist ja auch Trainerin beim SV Darmstadt. Wie würde die U23-Regel die Trainingsarbeit in den Vereinen verändern? Müssten Förderprogramme neu gedacht werden?
Friedi: Ich glaube, das ist sehr vereinsabhängig. Bei uns würde sich tatsächlich nicht so viel verändern, weil wir jetzt schon Ü18-Leute haben, die mittrainieren. Klar ist, auch heute lassen wir keine Zwölfjährigen mit Achtzehnjährigen trainieren. Ziel wäre es, neue Trainingsgruppen zu schaffen, wo der Altersunterschied „handelbar“ ist.
Lennart: Du bist auch relativ aktiv in der DSJ. Inwiefern siehst du den Interessenkonflikt zwischen DSJ und DSB als problematisch an, der Kaderförderung im Schach bis U14 vorgesehen ist?
Friedi: Als Erstes muss man sagen, dass auch der DSB sich diese Regelung nicht ausgedacht hat. Das ist eine Richtlinie vom Deutschen Sportbund. Entgegenläufig ist das nicht. Wir in Hessen haben den „Titeljägerkader“, der nun bis zur U18 geht. Die Fördergelder ändern sich nun leider. Wir bekommen nun nur noch bis zur U14 Fördergelder des Innenministeriums.
Lennart: Zu guter Letzt möchte ich dich fragen: Ab wann ist man im Schach eigentlich erwachsen?
Friedi: Ich glaube, im Schach ist man nie wirklich erwachsen. Ich glaube, selbst die besten Spieler haben teilweise keinen Plan, was sie da machen. Ansonsten würde ich sagen: wenn man sich selbst organisieren kann, d.h. eigenständig zu den Parteien kommen, zu analysieren. Hier würde ich den Bereich zwischen 13 und 17 Jahren sehen.
Lennart Bergmann: Hallo Markus es freut mich, dass du dir trotz der Gesamtleitung des ZL’S Zeit nehmen konntest, mit mir zu sprechen. Man sagt über dich, dass du den Schach in Nordhessen hochholst und zudem bereits mit 18 Jahren die Gesamtleitung des ZLs übernommen hast. Wie würdest du dich selbst mit einem Tier beschreiben?
Markus Hahn: Ein Hahn. Der Schreihals. Heute musste ich bereits um 8:15 ein paar Kinder wecken, die es sonst nicht rechtzeitig zur Runde geschafft hätten.
Lennart: Wie bewertest du die geplante Ausweitung der Jugendklasse bis U23?
Markus: Nein, ich hasse Veränderung. Alles bleibt so, wie es ist.
Lennart: Als TlfE bist du auch gut über die rechtliche Lage sowie die praktische Umsetzung des ZLs informiert. Denkst du, dass deinem Vorbild mit 18 TlfE zu werden viele Jugendliche folgen würden mit Altersklassen bis U23?
Markus: Nein. Ich hätte es damals ja selber nicht gemacht, wenn ich noch weiter hätte spielen können. Es macht ja wenig Sinn, eine Veranstaltung zu leiten, an der man noch selber teilnehmen kann. Auch wenn es zum Beispiel den großen Simon Martin Klaus gibt, der die Meisterschaft auch geleitet hätte, wenn er noch Schach spielen könnte.
Lennart: Siehst du darin eher Chancen oder Gefahren für das Ehrenamt?
Markus: Ich weiß es nicht. Menschen hören mit Schach auf, wenn sich die Prioritäten im Leben verändern, man z.B. ins Berufsleben einsteigt oder eine Familie gründet. Das passiert eher, wenn man älter ist. Durch die U23-Änderung könnte man die Jugendlichen im richtigen Alter für das Ehrenamt gewinnen.
Lennart: Da du nun eben nicht nur ehrenamtlicher Helfer der HSJ bist, sondern auch Landestrauer Hessens, wollte ich dich fragen, wie sie die Kaderstruktur mit U23-Jugendlichen ändern würde. Würde das nicht wichtige Ressourcen von jüngeren Talenten abziehen oder eher weitere Sparringpartner schaffen?
Markus: Grundsätzlich ist es erstmal jedem Land frei, wie es seine Ressourcen einteilt. In Niedersachen bspw. gibt es sogar einen Erwachsenenkader, der dem Vorschlag nahe kommt. Der Deutschlandkader gilt auch für Erwachsene. In Hessen hat man sich jedoch dagegen entschieden, da die Jugendlichen nach der Schule, eben spätestens mit 18, wegen des Studiums oder der Ausbildung wegziehen und dadurch dann die Zugehörigkeit zu einem Landesverband nicht mehr wirklich gegeben ist. Formal gibt es hier also kein Problem, da man die Ressourcen aufteilen kann, wie man will. Ob es sinnvoll ist, ist jedoch eine andere Frage.
Lennart: Vielen Dank! Zum Schluss wollte ich dich noch fragen, ab wann man im Schach für dich eigentlich erwachsen ist?
Markus: Man wird nie erwachsen, weil man nie auslernt.
Lennart Bergmann: Hallo Madeleine kannst du dich und dein Ehrenamt kurz vorstellen?
Madeleine Schardt: Aktuell bin ich Frauenreferentin des Hessischen Schachverbands – ganz frisch seit Sonntag. Ich mache das Ehrenamt aber in einem großen Team mit vier weiteren Frauen. Da Frauenschach in den letzten Jahren etwas vernachlässigt wurde, wollten wir es wieder an den Start bringen
Lennart: Und was machst du hier beim ZL?
Madeleine: Hier beim ZL bin ich dieses Jahr die Leitung vom Freizeitteam.
Lennart: Wie bewertest du die geplante Ausweitung der Altersklasse zu U23? Siehst du darin eher Chancen oder Risiken für die Nachwuchsförderung?
Madeleine: Ich finde die Änderung gut. Fürher sowie heute gibt es viele Quereinsteiger. Nach Corona haben auch viele neu mit Schach angefangen oder nach einer Pause wieder weitergemacht. Wenn du heutzutage aber erst mit 15 oder 16 anfängst, hast du nur drei Jahre Jugendschach und wechselst dann fast schon direkt ins Erwachsenenschach und findest kaum noch Turniere. Ich fände es gut, diese Jugendphase zu erweitern, um sie besser in den Sport zu integrieren. Ähnliche Systeme gibt es ja auch schon bei den Senioren.
Lennart: Du bist ja nun schon ziemlich lange dabei und hast viele Jugendliche erlebt. Sind 22-Jährige für dich noch Jugendliche?
Madeleine: Es gibt diesen schönen Spruch, dass man so alt ist, wie man sich fühlt. Natürlich muss man irgendwo Grenzen setzen, aber heute darf man ja auch mit 16 wählen, aber erst mit 40 Bundeskanzler werden. Ich würde sagen, dass Jugendliche auch noch junge Erwachsene sind, wie eben 22-Jährige. Ich würde die Grenze jedoch bei 20 sehen, wie früher.
Lennart: Würdest du es unterstützen, Altersklassen ganz abzuschaffen und nur noch nach Entwicklungsständen – spieltechnisch wie mental – zu beurteilen?
Madeleine: Irgendwie muss man ja differenzieren. Ich glaube, dass man sich da an die Altersklassen halten muss. Es gibt leider keine andere Option
Lennart: Jetzt aber mal ganz ehrlich. Ist das Ziel dieser Reform, mehr Jugendliche zu fördern oder weniger Erwachsene zu verlieren?
Madeleine: Ich würde tatsächlich sagen, um weniger Erwachsene zu verlieren. Man ist sonst sehr schnell in diesem großen Erwachsenenpool drin, wo man recht viel für Turniere zahlen muss. Genau aus dem Grund sag ich den Jugendlichen in meinem Verein immer, dass sie alles mitspielen sollen, was sie können. Das ist gut für die Teambildung und bindet die Jugendlichen länger an das Schachspiel. Ich sehe darin aber eher die Möglichkeit, den Schachsport im Grundsätzlichen wachsen zu lassen. Man sieht die hohe Nachfrage ja auch schon am Hochschulschach, das zuletzt sehr sehr geboomt ist.
Lennart: Zum Abschluss möchte ich dich noch fragen, wann man deiner Meinung nach im Schach erwachsen ist.
Madeleine: Niemals.
Lennart Bergmann: Hallo Jan, du bist jetzt schon seit mehreren Jahren Schiedsrichter und ehrenamtlicher Helfer beim ZL. Letztes Jahr hast du sogar das Amt des TlfE’s übernommen. Wie würdest du deine Tätigkeiten beim Zl mit einem Lied beschreiben?
Jan Goetz: "Tage wie diese" wäre perfekt. Das ZL ist einfach das Highlight des Jahres. Ansonsten würden nicht Jahr für Jahr so viele Kinder und Jugendliche aus meinem Verein hierherkommen wollen.
Lennart: Wie bewertest du denn die geplante Änderung der Jugendklassen bis U23?
Jan: Das geht gar nicht. Also wirklich voll daneben. Wer das überhaupt angemacht hat, war nie hier beim Zl. Wo wollen wir die zusätzlichen Teilnehmer noch unterbringen?
Lennart: Schiedsrichter haben ja auch oft mit kniffligen Fällen zu tun. Ich glaube, du kannst uns davon ein Lied singen. Wie siehst du die neue Herausforderung mit neuen älteren Altersklassen?
Jan: Ich glaube, da wird sich nicht so wahnsinnig viel ändern, weil in den älteren Altersklassen wenige Dinge passieren.
Lennart: Du meintest schon, dass die U23 keine gute Idee wäre. Wie wäre es denn jetzt, wenn man noch über U25 bis U27 nachdenken und das an einem separaten Termin ausrichten würde? Wäre das dem Jugendschach gerecht?
Jan: Nein, aus meiner Sicht nicht. Das sind Volljährige. Ich glaube, das Engagement für die Kinder und Jugendlichen ist so hoch, weil wir Kinder und Jugendliche fördern wollen. Für Volljährige gibt es zum Beispiel den Bereich Hochschulschach, wo auch separate Veranstaltungen laufen. Ich sehe keinen großen Vorteil darin, die Förderung auf diese Altersklassen auszuweiten, weil letztendlich jeder dann so weit sein sollte, dass er ganz gut im erwachsenen Schach mitspielen kann.
Lennart: Die jährliche hessische Schach-Fußballmeisterschaft wäre ohne dich wahrscheinlich gar nicht denkbar. Daher wollte ich dich fragen, wie du die Chancen mit neuer Konkurrenz bis zur U23 siehst.
Jan: Gute Frage, wenn ich sehe, was für ein U23er mir im Moment gegenüber sitzt, wäre es wahrscheinlich leichter denn je. Ich denke, dass sich an der Ausbeute der letzten Jahre nicht so viel ändern wird. Ich glaube wir haben da ein ganz ordentlich ausgeglichenes Punkteverhältnis
Lennart: Ab wann würdest du sagen, dass man im Schach eigentlich erwachsen ist?
Jan: Ich glaube, das ist die falsche Begrifflichkeit. Ich habe ehrlicherweise noch nie darüber nachgedacht und möchte auch eigentlich gar nicht darüber nachdenken. Es ist doch gerade ein ganz, ganz großer Vorteil des Schachspiels, dass Schach der perfekte inklusive Sport ist – egal, in welcher Kategorie man denkt, ob Nation, Sprache oder Behinderung. Alt spielt gegen jung und jung gegen alt. Erst gestern hat ein U8er den Vizemeistertitel in der U10 gewonnen.
Temporäre Information: Im Sinne des Schachs gehört in die Reihe "Mattgesetzt" auch jeweils eine Schachpartie 3+2s. Bis wir eine korrekte Einbindung der PGN in diesen Beitrag bereitstellen können, ist diese in einer Lichess-Studie zu finden: https://lichess.org/study/xjynyLav/dixoalAF
Information: Mit Lennarts Verlust ist das laufende Resultat der Blitzpartien bei 4,5:5,5 Habt auch ihr etwas zum organisierten Schach in Hessen zu sagen, oder kennt jemanden, der dies hat? Meldet euch gerne unter oeffentlichkeitsarbeit@hessischer-schachverband.de
Information²: Mir fehlt seit geraumer Zeit eine Rückmeldung zu Mattgesetzt #10, weswegen wir dieses fürs Erste überspringen (und weswegen zum 01.03. keine Ausgabe erschien).
